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Die Holzbildhauerei KREUTZ, ein traditionelles Familienunternehmen in der dritten Generation

1946 wurde nach dem Krieg die Firma von dem Bildhauermeister Josef Kreutz in Gröbenzell gegründet. Der   damalige Firmensitz befand sich in der Olchingerstraße. Bis 1952 war Gröbenzell keine eigene Gemeinde und dieser Ortsteil gehörte zu München. In dieser schweren Nachkriegszeit begann der Firmengründer Josef Kreutz mit der Herstellung von Weihnachtskrippen, Christusfiguren und Holzspielzeug für Kinder. Die bekannten KREUTZ Holzspielzeuge wurden bis in die späten 50er Jahre produziert. Seit  1947 / 1948 ist die Firma Kreutz auf dem Münchner Krippenmarkt mit einem Stand vertreten.  Anfang der 50er Jahre entwickelte sich der Betrieb mit mehreren Angestellten weiter und arbeitete in erster Linie für Oberammergauer Firmen. 1955 wurde das neue Firmegebäude mit Wohnhaus in der Kreuzbreitlstraße 10 in Gröbenzell bezogen. 1963 wurden durch den Schwiegersohn von  Josef Kreutz, Herrn Johannes Jaumann, betriebliche Veränderungen vorgenommen. Herr Johannes Jaumann (Zimmermannmeister) verkaufte seinen Zimmereibetrieb in Lauingen (Schwaben) und baute ein neues Werkstattgebaude in Gröbenzell. Der Berieb entwickelte sich zu einen der größeten Anbieter von Holzfrästeilen und der erste Einzelhandelladen wurde eröffnet. Ende der 60er Jahre wurde ein weiterer Geschäftszweig der Firma KREUTZ durch einen Import und Großhandel von italiensichen Stilmöbeln gegründet. Diese KREUTZ Stilmöbel KG betand bis Ende der 80er Jahre. In den 80er Jahren wurde der Betrieb um einen Restaurationsbereich für Baumernmöbel erweitert. 1978 verstab der Firmengründer Josef Kreutz. 1982 kam der Enkelsohn des Firmegründers Michael Jaumann nach einer Holzbildhauerlehre in den elterlichen Betrieb. 1996 wurde das Starnberger Tradionshaus alpenland - Cappius übernommen und 2005 ins Stammhaus nach Gröbenzell eingeliedert.